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Geri Müller und das Schweizer Kreuz

Wie nun auch die Basler Zeitung am 22. Februar 2012 berichtet, hat der Grüne Nationalrat Geri Müller den Vertreter der radikalislamischen Organisation Hamas, Mushir Al Masri im Bundeshaus in Bern empfangen. Laut Aussage der BAZ erschien Masri nicht mit leeren Händen. Al Masri habe eine Holzplatte als Präsent überbracht, darin sei ein Schweizer Kreuz eingeschnitzt gewesen, wird Müller in der Zeitung zitiert. “Ein übliches Geschenk unter Parlamentariern”, sagt Müller der BAZ. Er habe es entgegen genommen und gemeinsam mit Masri für ein Foto posiert. Nun, ich weiss nicht genau wie für Herr Müller ein Schweizer Kreuz aussieht, für mich aber ist dieses Geschenk alles Mögliche aber definitiv kein Schweizer Kreuz. Auf Grund des Originalbildes der “Palestinian Press Agency SANA”, ist aber ziemlich klar um was für ein Geschenk es sich wirklich gehandelt hat. Es ist eine Holz-Platte mit der Abbildung des Felsendoms. Über den symbolischen Gehalt dieses Geschenkes von einem Hamas Aktivisten dürften keine Zweifel bestehen. Auch habe ich schon hier darüber geschrieben, wer ähnliche Geschenke auch schon erhalten hat. Bleibt die Frage warum Geri Müller dieses für den Israel-Hamas “Konflikt” nicht ganz unwichtige Detail verschwiegen hat oder besser gesagt die Schweizer Bevölkerung belogen hat.

 

4 Kommentare

  1. Schockierend, dieser Deal der Schweiz mit einer terroristischen Vereinigung, diese Verharmlosung. Eingeladen an der Uni in Genf konnte diese Organisation von einer Freiheit profitieren, die sie im eigenen Land niedermacht. Die Internationale Allianz gegen den Terrorismus protestierte und bar, dass auch den Opfern des Terrorismus das Wort gegeben wird in der Genfer Uni, vergeblich.

    Und nun diese dreiste Lüge von Geri Müller.
    Ich habe auf meinem Bog und auf HaOlam.de verschiedene Beiträge dazu geschrieben, zuletzt diesen hier:

    http://reinerschleicher.over-blog.com/article-ein-bilderratsel-aus-der-schweiz-100061853.html

  2. Die Grünen wähnen sich in ihrer braunen Querschlägerei als “Pioniere”, und wissen nicht, dass sie mit Tod und Unterwerfung spielen!

    Tod zum Ersten:
    Wo auf der Welt, wo der Islam herrscht, fliesst kein Blut von unschuldigen Menschen?

    Unterwerfung zum Zweiten:
    Das Wort Islam bedeutet schon Unterwerfung – wo sind da die freien Existenzrechte?

    Paradoxerweise halten die Grünen (Braunen) für die “Liberalisierung” der bürgerlichen Ordnung – bis zum apokalyptischen Chaos, und liebäugeln mit einer Gesinnungsrichtung die alles andere als “Liberal” ist.

    Der Trend zur Säkularisierung liegt in der Natur der “Grünen” – diese sind nämlich gar nicht grün, sondern braun. Schliesslich ist Gemüse, das verfault auch braun.

    Früher gab es drei verschiedene, grüne Typen:

    a) Die Spinatgrünen – durch und durch grün.

    b) Die Melonengrünen – aussen grün und innen rot ¨

    c) Die Schnittlauchgrünen – aussen grün und innen hohl – und von dieser Sorte gab es am Meisten!!

  3. Geri Müller muss sofort aus dem Nationalrat und aus sämtlichen politischen Ämtern entfernt werden. Mit seiner kurzsichtigen Aktion hat er der Schweiz enormen Schaden zugefügt. War der Bundesrat über diese verwerfliche Aktion informiert? Falls ja gibt’ nur eins: Kollektiv zurücktreten!

  4. reiner schleicher 26. Februar 2012 um 00:50

    Herr Tanner,

    Ich kenne die Gebräuche in der Schweizer Politik nicht. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass Geri Müller dieses Treffen im Alleingang gemacht hat, ohne Absprache mit dem Bundesrat.

    Ich glaube auch nicht, dass man seine Aktion als “kurzsichtig” bezeichnen kann. Es handelt sich eher um ein Kalkül. Die Schweiz kann gegenüber der Hamas weiter gehen als Länder der EU, diesen Vorteil will er nutzen und die Hamas für sich einnehmen.

    Und wenn es nicht zuviel Proteste gibt in der Schweiz können sich seine Partner in den EU-Ländern bestätigt fühlen in ihren Forderungen, wie die französischen Grünen, dass der Hamas aus der EU-Liste terroristischer Organisationen gestrichen werden soll.

    Auch diese Vorreiterrolle gespielt zu haben kann für Geri Müller ein politischer Trumpf sein.

    Gruss aus dem Hexagone
    R.S.

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